Archive for January, 2008

Made in China Interviewt by Documenta Dock

Moin,

letzten Sommer gab ich Guojing Zhou von der Kunsthochschule Kassel ein kurzes Interview, das im Rahmen der Documenta auf Documenta Dock veröffentlicht wurde. Es geht allgemein um das Ausstellungsmachen, die Anerkennung von Künstlerinnen heute, aber auch etwas spezifischer um die Gemeinsamkeiten zwischen chinesischer und europäischer Gegenwartskunst. Wer Interesse hat, sei herzlich eingeladen:

http://www.documenta-dock.net/#p128

Die Seite ist auch sonst sehr interessant. So wurden u.a. Vito Acconci, Juli Zeh, Bernhard Hoecker und Udo Kittelmann interviewt, um nur einige wenige zu nennen.
Mehr Infos direkt von den Machern der Seite; dort heißt es:

“documenta-dock.net ist eine Website zur documenta 12. Entwickelt wurde sie im Rahmen eines interdisziplinär angelegten Projekts an der Kunsthochschule Kassel. Kunst wird oftmals als sperrig oder hermetisch erfahren und muss daher mit vielen Widerständen rechnen. Unser Projekt ist ein Experiment, mit dem wir erforschen wollen, ob sich das Internet mit seinen spezifischen Möglichkeiten und Modalitäten anbietet, insbesondere die Auseinandersetzung von Jugendlichen mit den Fragen zeitgenössischer Kunst zu fördern. Dafür wurde primär auf der Basis von Video-Interviews gearbeitet, die über eine inhaltliche Verschlagwortung miteinander in Beziehung stehen.
Der inhaltliche Bezug zur documenta ist das Konzept des künstlerischen Leiters der documenta 12, Roger M. Buergel, der statt eines konsistenten Textes drei offene Fragen formuliert hat: Ist die Moderne unsere Antike? Was ist das bloße Leben? Was tun? Die von den Projektteilnehmern – 15 engagierte Studierende der Kunst- und Medienpädagogik, der Neuen Medien und der Kunstwissenschaft – vielfältig erweiterten Fragestellungen überschreiten das Feld der Kunst hin zu kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Themen.
Bei den über einhundert geführten Video-Interviews geht es weniger um allumfassende Darstellungen, als um Statements, Überlegungen, Einstellungen oder auch um neu entwickelte Fragen. Die Interviewpartner stammen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Sie sind Künstler, Musiker, Schüler, Kuratoren, Kunstwissenschaftler, Journalisten, Kunstkritiker, Galeristen, Museumsleute, Studierende oder Sozialarbeiter. Projektziel ist ein Fundus von spannenden, erkenntnisreichen Aussagen und künstlerischen Beiträgen, die als Videoclips präsentiert werden und die durch das spielerisch konzipierte Interface und die semantische Verschlagwortung ein müheloses Eintauchen in die gedanklichen Weiten zeitgenössischer Kunst ermöglichen sollen.”

Viel Spaß wünscht wie immer,
Sonja

Link:
http://www.documenta-dock.net/

Neues von TA MEN

Hallo ihr Lieben,

es freut mich ganz besonders, euch heute neue Arbeiten von TA MEN zeigen zu können. Die beiden haben ihre Serie erweitert. Anderes Format (200×160cm), anderes Medium (Fotografie), gleiche Idee:
Zu sehen ist immer der gleiche Raum; ausstaffiert mit variierenden Requisiten und Personen und einer stets veränderten Aussicht aus einem Fenster. Mal sieht man eine chinesische Tempelanlage, mal das neue Olympiastadion in Peking. Fiktion und Realität, Vergangenheit und Zukunft, Fantasie und Alltag; TA MEN erzählen in ihren Bildern von Veränderung. Sie zeigen den Wandel der Stadt, beschreiben die Veränderungen im Leben der Menschen. Und doch ist nicht alles dem Wandel unterworfen. Der Kontrast lenkt unseren Blick auch auf das Bleibende, das Unveränderliche.

Mehr aktuelle Bilder/Fotos von TA MEN könnt ihr auf unserem Flickr Account finden:

http://www.flickr.com/photos/7706237@N07/sets/72157600055907495/

oder jetzt auch bei artnet:

http://www.artnet.de/Artists/ArtistHomePage.aspx?artist_
id=424682118&page_tab=Artworks_for_sale

Bei Johnny Judge Gallery bekommt ihr Hintergrundinfos zu den Künstlern und noch mehr Bilder:

http://www.johnnyjudgegallery.com/tamen.html

Man wird noch viel von TA MEN hören – das ist sicher!
Es grüßt,
Sonja

ASIAN HOT SHOTS BERLIN

2008 fängt ja gut an:

Seit gestern läuft das Filmfestival ASIAN HOT SHOTS BERLIN, das erste Festival für jungen asiatischen Film in Deutschland. Es findet vom 16.-22. Januar 2008 in den Berliner Kinos Babylon Mitte und Z-inema statt. Innerhalb von einer Woche präsentiert es über 200 Produktionen aus Japan, China, Südkorea, Indien und der Region Südostasien, die meist als Europa-und Deutschlandpremieren laufen. Aus 18 Wettbewerbsfilmen in 4 Kategorien wählt der Zuschauer die jeweiligen GREEN CHILIES – Preisträger aus. Schwerpunkte 2008 sind die junge Filmszene auf den PHILIPPINEN und GANDHI, dessen Todestag sich zum 60. Mal jährt.

Das Programm ist einsehbar unter www.asianhotshotsfestival.com

Endlich wieder neue interessante Filme aus der Ferne!

Es grüßt erwartungsvoll,
Sonja

Et si c’etait la fin (As If It Was the End)

Happy New Year!!!
Ich hoffe, ihr seid alle wohlbehalten in 2008 angekommen: dem Jahr der Olympischen Spiele in Beijing!!! Wer jetzt noch keine Tickets hat, wird’s wohl auch nicht mehr schaffen (die Preise steigen in den Himmel – erzählt man sich).
Wir jedoch haben’s gut, denn vor Ort treiben sich unsere fleißigen Geister um und sind auf der Pirsch nach Anekdoten, Fotos, Filmen, Kunst aus der chinesischen Hauptstadt. Ihr müsst euch also lediglich bequem im Sessel zurückfallen lassen und Beijing zu euch ins Wohnzimmer einladen. Et voilá!
Diesmal gibt’s neues von esmatike i d. Frisch aus der Filmschmiede Beijing ist der “Kurzfilm” Et si c’etait la fin (As if it was the End) bei uns eingetroffen.

http://web.mac.com/esmatike/esmatike/video_As_if.html

Viel Spaß und bis die Tage,
Sonja