Made in China Interviewt by Documenta Dock

Moin,

letzten Sommer gab ich Guojing Zhou von der Kunsthochschule Kassel ein kurzes Interview, das im Rahmen der Documenta auf Documenta Dock veröffentlicht wurde. Es geht allgemein um das Ausstellungsmachen, die Anerkennung von Künstlerinnen heute, aber auch etwas spezifischer um die Gemeinsamkeiten zwischen chinesischer und europäischer Gegenwartskunst. Wer Interesse hat, sei herzlich eingeladen:

http://www.documenta-dock.net/#p128

Die Seite ist auch sonst sehr interessant. So wurden u.a. Vito Acconci, Juli Zeh, Bernhard Hoecker und Udo Kittelmann interviewt, um nur einige wenige zu nennen.
Mehr Infos direkt von den Machern der Seite; dort heißt es:

“documenta-dock.net ist eine Website zur documenta 12. Entwickelt wurde sie im Rahmen eines interdisziplinär angelegten Projekts an der Kunsthochschule Kassel. Kunst wird oftmals als sperrig oder hermetisch erfahren und muss daher mit vielen Widerständen rechnen. Unser Projekt ist ein Experiment, mit dem wir erforschen wollen, ob sich das Internet mit seinen spezifischen Möglichkeiten und Modalitäten anbietet, insbesondere die Auseinandersetzung von Jugendlichen mit den Fragen zeitgenössischer Kunst zu fördern. Dafür wurde primär auf der Basis von Video-Interviews gearbeitet, die über eine inhaltliche Verschlagwortung miteinander in Beziehung stehen.
Der inhaltliche Bezug zur documenta ist das Konzept des künstlerischen Leiters der documenta 12, Roger M. Buergel, der statt eines konsistenten Textes drei offene Fragen formuliert hat: Ist die Moderne unsere Antike? Was ist das bloße Leben? Was tun? Die von den Projektteilnehmern – 15 engagierte Studierende der Kunst- und Medienpädagogik, der Neuen Medien und der Kunstwissenschaft – vielfältig erweiterten Fragestellungen überschreiten das Feld der Kunst hin zu kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Themen.
Bei den über einhundert geführten Video-Interviews geht es weniger um allumfassende Darstellungen, als um Statements, Überlegungen, Einstellungen oder auch um neu entwickelte Fragen. Die Interviewpartner stammen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Sie sind Künstler, Musiker, Schüler, Kuratoren, Kunstwissenschaftler, Journalisten, Kunstkritiker, Galeristen, Museumsleute, Studierende oder Sozialarbeiter. Projektziel ist ein Fundus von spannenden, erkenntnisreichen Aussagen und künstlerischen Beiträgen, die als Videoclips präsentiert werden und die durch das spielerisch konzipierte Interface und die semantische Verschlagwortung ein müheloses Eintauchen in die gedanklichen Weiten zeitgenössischer Kunst ermöglichen sollen.”

Viel Spaß wünscht wie immer,
Sonja

Link:
http://www.documenta-dock.net/

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